Astronomie & Universum

Laborversuch erklärt rätselhafte Strontiumwerte in altem Stern

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Laborversuch erklärt rätselhafte Strontiumwerte in altem Stern
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Astronominnen und Astronomen standen lange vor einem Rätsel: Die chemische Zusammensetzung eines sehr alten Sterns wies einen unerwartet hohen Gehalt an Strontium auf, der mit den gängigen Modellen nicht vereinbar war.

Strontium ist zwar vor allem durch seine Verwendung in Feuerwerken und Leuchtfarben bekannt, doch seine Entstehung im frühen Universum blieb lange unklar.

Eine aktuelle Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Nature Communications Physics, geleitet von der Doktorandin Caley M. Harris von der Michigan State University, bietet nun eine mögliche Antwort.

Dazu gehörte eine internationale Forschergruppe, die eine Reihe von aufwendigen Laborversuchen durchführte, um die Kernreaktionen nachzubilden, die in Sternen ablaufen.

Durch die Nachbildung der Bedingungen, wie sie in alten Sternen vermutet werden, konnten die Wissenschaftler messen, wie Strontium unter diesen Umständen entsteht.

Die Ergebnisse zeigen, dass die bisher rätselhaften Strontiumwerte erklärt werden können, wenn bestimmte Reaktionswege in die Berechnungen einbezogen werden.

Die Autorinnen und Autoren betonen, dass solche Laborastrophysik‑Experimente entscheidend sind, um langjährige Fragen zur Herkunft der Elemente zu lösen.

Sie planen, ähnliche Untersuchungen auch für andere anomalen Elementreichtümer in metallarmen Sternen durchzuführen.

Häufige Fragen

Welches Element löste das Rätsel um die Chemie des alten Sterns?

Das Element Strontium zeigte eine unerwartete Häufigkeit, die bisher nicht erklärt werden konnte.

Wer leitete die aktuelle Studie?

Die Studie wurde von Caley M. Harris, einer Doktorandin an der Michigan State University, geleitet.

Wie haben die Forscher ihre Erklärung gefunden?

Sie führten aufwendige Laborversuche durch, um kernphysikalische Prozesse in Sternen nachzuwenden und die Strontiumproduktion zu messen.